Die Rückkehr ist perfekt! Der ehemalige Publikumsliebling des VfB Stuttgart, Benjamin Pavard, wird zur kommenden Saison wieder das Trikot mit dem roten Brustring tragen. Der französische Nationalspieler bestätigte am Freitag offiziell seine Entscheidung, nach Stuttgart zurückzukehren – nur ein Jahr nach seinem Wechsel zu Olympique Marseille.
Pavard, der zwischen 2016 und 2019 in Stuttgart spielte und maßgeblich am Wiederaufstieg in die Bundesliga beteiligt war, erklärte in einem Statement: „Stuttgart war für mich nie nur ein Verein. Es ist ein Ort, an dem ich gewachsen bin – sportlich und persönlich. Ich fühle, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, zurückzukommen.“
Sein Engagement in Marseille verlief nicht wie erhofft. Trotz regelmäßiger Einsätze soll es laut französischen Medien intern Spannungen gegeben haben. Sportlich blieb der Klub hinter den Erwartungen zurück, und Pavard war Berichten zufolge mit seiner Rolle im Team unzufrieden. Besonders die defensive Ausrichtung des Spiels sowie taktische Differenzen mit dem Trainerstab sollen eine Rolle gespielt haben.

In Stuttgart hingegen genießt Pavard bis heute hohes Ansehen. Fans erinnern sich an seine kompromisslose Zweikampfführung, seine taktische Intelligenz und seine Fähigkeit, sowohl als Innenverteidiger als auch als Rechtsverteidiger zu glänzen. Sportdirektor und Vorstand betonten in einer gemeinsamen Erklärung, dass die Gespräche „intensiv, aber stets respektvoll“ verlaufen seien. Man sei überzeugt, mit Pavard nicht nur Qualität, sondern auch Führungsstärke zurückzugewinnen.
Für die Schwaben kommt der Transfer zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Nach einer durchwachsenen Saison soll der Kader gezielt verstärkt werden, um wieder nachhaltig um die internationalen Plätze mitzuspielen. Pavards internationale Erfahrung – unter anderem als Weltmeister mit Frankreich – soll dabei helfen, die Defensive zu stabilisieren und jüngeren Spielern Orientierung zu geben.
Auch wirtschaftlich setzt der Verein ein starkes Signal. Die Rückholaktion eines ehemaligen Leistungsträgers unterstreicht die Ambitionen des VfB, sich langfristig im oberen Tabellendrittel der Bundesliga zu etablieren. Die Vertragsdetails wurden offiziell nicht bekannt gegeben, doch es ist von einem langfristigen Kontrakt die Rede.

Die Fans reagierten in den sozialen Netzwerken euphorisch. Innerhalb weniger Minuten trendete Pavards Name in Stuttgart, und zahlreiche Anhänger begrüßten ihn mit emotionalen Botschaften zurück „nach Hause“.
Mit der Rückkehr von Benjamin Pavard schließt sich ein Kreis – und zugleich beginnt ein neues Kapitel. Stuttgart darf sich auf einen Führungsspieler freuen, der den Verein kennt, liebt und nun mit neuer Motivation angreifen will.
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