Der Kicker nennt den VfB Stuttgart als möglichen Abnehmer für den unzufriedenen Mainzer Stürmer Nelson Weiper. Nachdem Weiper kürzlich aufgrund eines komplizierten Vertragsstreits in die Jugendmannschaft seines aktuellen Bundesligaklubs zurückversetzt wurde, berichtete das Fachmagazin gestern, dass zwischen dem Spieler und Mainz ein unüberbrückbarer Stillstand herrsche. Für Stuttgart könnte Weiper der perfekte Ersatz für seinen prominenteren U21-Nationalmannschaftskollegen Nick Woltemade sein.

Zwar ist es den Schwaben in diesem Sommer gelungen, einen aggressiven Vorstoß des FC Bayern München in Richtung Woltemade abzuwehren, doch gilt es als nahezu sicher, dass der Angreifer spätestens im kommenden Jahr zum deutschen Rekordmeister wechseln wird. Stuttgart hatte bereits in der Vergangenheit Interesse an Weiper gezeigt – einem Spielertyp, der Woltemade durchaus ähnelt –, ließ sich jedoch von der zweistelligen Millionenforderung der Mainzer abschrecken.
All das ist nun nicht mehr relevant. Laut Kicker sucht die Mainzer Vereinsführung aktiv nach einer Möglichkeit, Weiper noch vor Schließung des aktuellen Transferfensters abzugeben. Da sein Vertrag ausläuft, dürfte Weiper ab der Winterpause frei mit anderen Vereinen über einen ablösefreien Wechsel verhandeln.

Weipers aktueller Marktwert wird auf rund 10 Millionen Euro geschätzt, und Mainz wird für den 20-Jährigen mindestens diese Summe verlangen. Für den VfB Stuttgart dürfte das jedoch kein Problem darstellen, schließlich haben die Schwaben bereits bewiesen, dass sie mit einem möglichen Verkauf von Woltemade Einnahmen von bis zu 75 Millionen Euro erzielen könnten.
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